Imperial Collection - Kaiserliche Münzsammlung des Hauses Hohenzollern bei Künker

Künker präsentiert die Imperial Collection – numismatische Kostbarkeiten aus dem Besitz der preußischen Könige und deutschen Kaiser des Haus Hohenzollern. Es handelt sich dabei um eine bedeutende Münz- und Medaillensammlung mit zahlreichen Raritäten in Gold, Silber und Bronze. Das Besondere an der Sammlung ist die Kombination aus einzigartiger Provenienz, außergewöhnlich guten Erhaltungen und vielen Seltenheiten.

1.
Eine Sammlung mit bewegter Vergangenheit

Die Sammlung stammt aus dem Besitz des Hauses Hohenzollern – einer Dynastie, die über Jahrhunderte Preußen und Deutschland prägte. Bedeutende Persönlichkeiten wie König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen und Kaiser Wilhelm I. trugen maßgeblich zum Aufbau der Kollektion bei. 

Ursprünglich im Hohenzollernmuseum im Schloss Monbijou in Berlin beheimatet, wurde die Sammlung gegen Ende des Zweiten Weltkriegs in das Berliner Stadtschloss ausgelagert. Nach Kriegsende gelangte sie als Beutekunst in die Sowjetunion und wurde 1958 nach Ostberlin zurückgegeben. Über Jahrzehnte blieb sie der Öffentlichkeit weitgehend verborgen und wurde im Bode-Museum aufbewahrt.

Über das Schicksal der Sammlung gab es langjährige Verhandlungen mit der öffentlichen Hand, die im Jahr 2025 abgeschlossen wurden. Zahlreiche Bestände verbleiben demnach als Dauerleihgaben in deutschen Museen. Andere Teile sind in den Besitz des Hauses Hohenzollern übergegangen. 

Das Haus Hohenzollern hat sich zu dem Verkauf ausgewählter Stücke entschieden, die wir nun in unserer Auktion im Juni 2026 anbieten dürfen.

Wilhelm I., 1861-1888. Goldmedaille zu 120 Dukaten 1871. Generalsmedaille auf den Sieg über Frankreich. 84,76 mm; 417,24 g. In Gold nur 25 Exemplare geprägt. Von größter Seltenheit. Vorzüglich-Stempelglanz.
Familienrubel. Nikolaus I., 1825-1855. 1 1/2 Rubel (10 Zlotych) 1835, St. Petersburg. Nur 36 Exemplare geprägt. Kabinettstück.
Friedrich Wilhelm III., 1797-1840. Goldmedaille zu 12 Dukaten 1823, auf die Vermählung seines Sohnes, dem späteren König, Friedrich Wilhelm IV. mit Elisabeth Ludovika, der Tochter des bayerischen Königs Maximilian I. (IV.). Joseph. Von größter Seltenheit. Vorzüglich-Stempelglanz.
2.
Die Sommer-Auktionen 2026 in Osnabrück

Die „Imperial Collection“ ist ein zentraler Bestandteil der Sommer-Auktionen, die vom 22. bis 26. Juni 2026 im Hotel Remarque in Osnabrück stattfinden. Die Versteigerung erfolgt in Kooperation mit der Philipp Württemberg Art Advisory GmbH. Rund 350 ausgewählte Münzen und Medaillen eröffnen Sammlern und Interessierten die Gelegenheit, historische Münzen mit außergewöhnlicher Provenienz zu entdecken.

3.
Numismatische Kostbarkeiten von außergewöhnlicher Qualität

Die Sammlung zeichnet sich nicht nur durch ihre Herkunft, sondern auch durch ihren hervorragenden Erhaltungszustand aus: Ein Großteil der rund 2.000 Münzen und Medaillen wurde unter anderem von Friedrich Wilhelm IV. von Preußen und dessen Bruder Kronprinz Wilhelm, der ab 1861 preußischer König und ab 1871 deutscher Kaiser werden sollte, gesammelt. Oft wurden die Stücke unmittelbar nach der Prägung in die Sammlung aufgenommen, ohne jemals im Umlauf gewesen zu sein.

Der Schwerpunkt liegt auf preußischen Medaillen des 18. und 19. Jahrhunderts in Gold, Silber und Bronze. Ergänzt wird die Kollektion durch brandenburgische Prägungen und ausgewählte internationale Münzen, die zusammen einen eindrucksvollen Überblick über die numismatische Repräsentationskultur einer der bedeutendsten Dynastien Europas bieten.

Alexander I., 1801-1825. Goldmedaille zu 25 Dukaten 1818, auf die Grundsteinlegung des Siegesdenkmals auf dem Kreuzberg in Berlin, gemeinsam mit König Friedrich Wilhelm III. von Preußen, zur Erinnerung an die Siege über Napoléon I. Von größter Seltenheit. Prachtexemplar.
Nikolaus I., 1825-1855. Silbermedaille 1829, von V. Alexeev, auf den Besuch des persischen Prinzen Khusran Mirza in St. Petersburg. Von großer Seltenheit. Herrliche Patina, fast Stempelglanz.
Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst, 1640-1688. Silbermedaille o. J. (vor 1663), als Geschenk für fremde Gesandte. Sehr selten. Vorzüglich.
Friedrich Wilhelm IV., 1840-1861. Goldmedaille zu 50 Dukaten 1855, von F. W. Kullrich, geprägt zu Ehren der Feldmarschälle H. D. L. York, Graf von Wartenberg, G. L. Blücher, Fürst von Wahlstatt und A. Graf Gneisenau. In Gold äußerst selten. Fast Stempelglanz.
4.
Historische Bedeutung und Einladung zur Auktion

Die „Imperial Collection“ bietet die seltene Möglichkeit, Objekte zu erwerben, die nicht nur durch ihre Seltenheit, sondern auch durch ihre direkte Verbindung zur deutschen und europäischen Geschichte beeindrucken.

Wir laden Sie herzlich ein, diese einzigartigen Münzen und Medaillen während der Sommer-Auktionen 2026 in Osnabrück zu ersteigern. Sowohl der gedruckte als auch der Online-Katalog stehen ab Mitte Mai 2026 für alle Interessierten zur Verfügung. Ab diesem Zeitpunkt ist auch eine Besichtigung der Sammlung nach vorheriger Anmeldung möglich.

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Bitte beachten Sie, dass aufgrund einer europaweiten gesetzlichen Änderung der umsatzsteuerlichen Behandlung von Objekten aus Drittländern einige Stücke regelbesteuert verkauft werden müssen. Für Kunden aus Deutschland bedeutet das: das Aufgeld beträgt 20% zzgl. (in der Regel) 7% ermäßigte Mehrwertsteuer. Für Kunden aus den übrigen EU-Mitgliedsstaaten wird bei Versand durch uns die im jeweiligen Staat gültige Mehrwertsteuer berechnet.

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